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Ansprechpartner sein...

Unsere Fachkraft der DRK-Stabstelle "Prävention sexualisierter Gewalt" steht unseren Kreisverbänden, Heimen und Einrichtungen sowie allen internen Fachbereichen in Fragen zur Implementierung und zum Ausbau von Präventionsstrukturen gemäß ihren Ressourcen zur Seite.

Alle Präventionsstrukturen orientieren sich an den DRK-Standards zur Prävention sex. Gewalt.

Die Umsetzung für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche innerhalb des Landesverbandes wird in unseren 3 Broschüren detailliert beschrieben.

* Umsetzung der DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in den Gemeinschaften

* Handlungsempfehlung zur Umsetzung der DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in den DRK-Kindertagesstätten

* Handlungsempfehlung zur Umsetzung der DRK-Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in den DRK-Altenpflegeheimen und Heimen für Menschen mit Behinderung.

Entsprechend den Empfehlungen aus der Broschüre für die Gemeinschaften verfügt der DRK Landesverband Nordrhein e.V. für den ehrenamtlichen Bereich seit Januar 2017 nun auch über zwei Vertrauenspersonen. Dieses sind Frau Michaela Haller und Herr Björn Classen.

Bei Fragen, Unsicherheiten oder im konkreten Verdachtsfall können unsere Vertrauenspersonen von allen in den Gemeinschaften Aktiven kontaktiert werden. Sie haben eine erste Beratungsfunktion und vermitteln bei Bedarf an Fachberatungsstellen weiter. Sollten verbandliche Konsequenzen notwendig sein und besteht ein weiterer Handlungsbedarf, nehmen die Vertrauenspersonen Kontakt zum Interventionsbeauftragten des DRK-Landesverbandes Nordrhein e.V. auf. Dieser stellt zur Abklärung ein multiprofessionelles Interventionsteam (bestehend in der Regel aus den Vertrauenspersonen, externer Fachberatung, Disziplinarvorgesetzen und ggf. juristischem Beistand und der Stabsstelle) zusammen und empfiehlt nach eingehendem Beratungsverlauf dem Präsidium eine Vorgehensweise. Herr Carsten Müntjes wurde vom Präsidium des DRK-Landesverbandes Nordrhein e.V. zum Interventionsbeauftragten ernannt.

Alle Details zu dem beschriebenen Interventionsverfahren finden sich in der Broschüre zum Umsetzung in den Gemeinschaften unter dem Punkt "DRK-Standard Nummer 8: "Verfahrensweise bei sexualisierter Gewalt".

Kommunikation der DRK-Standards...

Ein Aufgabenschwerpunkt ist die Bekanntmachung der neuen DRK-Standards in unseren Untergliederungen. Dazu kommt unsere Referentin gerne in Ihren Kreisverband, Ihre Einrichtung oder Abteilung und stellt Ihnen unsere Standards sowie ihre Entstehungsgeschichte im gesamtpolitischen Kontext vor.

Strategieentwicklung...

Ein Hauptschwerpunkt der Fachstelle wird die Entwicklung einer gesamtverbandlichen Strategie zur Umsetzung der DRK-Standards sein. In dieser werden alle 8 Standards berücksichtigt. Sie bezieht sich sowohl auf die Landesverbands- als auch auf die Kreisverbandsebene. Dabei werden insbesondere die DRK-Einrichtungen Kitas, Seniorenheime und aktuell auch die Flüchtlingsnotunterkünfte berücksichtigt.

Einführung eines messbaren Qualitätsmanagements...

Ein Qualitätsmanagement zum Thema bezieht sich vor allem auf "strukturelle Präventionsmerkmale" und auf den Bereich „Interventionen im Verdachtsfall“. Bei beiden Gebieten ist es wichtig, eine gleichbleibende Qualität bei handelnden Personen zu gewährleisten.

Sicherheit steht im Zentrum aller Handlungen.  Die uns anvertrauten Menschen müssen sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Bei Vorfällen sexualisierter Gewalt brauchen sie die Garantie, dass alle Akteure Ruhe bewahren und fachlich fundiert agieren.

Diese Sicherheit brauchen auch Entscheidungsträger. Sie müssen davor bewahrt werden, subjektiv handeln zu müssen. Es gilt, ein einheitliches Verfahren zu entwickeln und zu etablieren. Dies muss objektiv angemessen, fachlich aktuell gehalten sein und in ein bestehendes QM eingearbeitet werden. 

Etablierung einer dezentralen Beratungskompetenz...

Dies wollen wir unter anderem durch die Qualifizierung von Fachkräften und Multiplikatoren erreichen.

Unser langfristiges Ziel ist es, in jedem Kreisverband (oder im Zusammenschluss mehrerer Kreisverbände) kompetente, erste Ansprechpartner zum Thema zu haben.

Facheinsätze...

Unsere Fachreferentin ist viel in unseren eigenen DRK-Einrichtungen, aber auch in externen Einrichtungen als Dozentin unterwegs. Insbesondere zu den Schwerpunkten „Etablierung von strukturellen Präventionsmerkmalen in Institutionen“ und „Praktische Prävention zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ anhand der Methodentasche "100% ICH" bieten wir Veranstaltungen an.

 
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Stephanie Korell

s.korell(at)drk-nordrhein.net

 

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