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Ansprechpartner

Wir verfolgen das Ziel, dass in jeder Einrichtung kompetente Ansprechpartner für das Thema vorhanden sind. So kann bei Fragen, Unsicherheiten und ungeklärten Situationen hürdenlos reagiert werden. Einrichtungen, die auch zu sensiblen Themengebieten Ansprechbarkeit vermitteln, schaffen damit bereits eine gute Grundlage, um bei ernsthaften Gefährdungen adäquat reagieren zu können.

Für den ehrenamtlichen Bereich wurden im Landesverband Nordrhein e.V. zwei Vertrauenspersonen implementiert. Diese können von allen ehrenamtlich Aktiven per Email oder Telefon kontaktiert werden und nehmen sich Zeit, um die diversen Anliegen zu besprechen und beziehen dabei ihre fachlichen Netzwerkkontakte ein. Ihnen zur Seite steht auf Wunsch auf die DRK-Stabsstelle hier im Landesverband Nordrhein e.V.

Die Kreisverbände die keine eigenen Vertrauenspersonen bei sich implementieren können, können jederzeit auf die Vertrauenspersonen des Landesverbandes zugehen. In den DRK-Kitas und Einrichtungen der Senioren- und Behindertenhilfe soll es nach unseren Empfehlungen ebenfalls sogenannte "Erste Ansprechpartner" zum Thema geben.  Die jeweiligen Aufgaben, Voraussetzungen und üblichen Handlungsschritte sind für die diversen Aufgabenfelder detailliert in unseren Broschüren beschrieben. 

Kommunikation

Ein Aufgabenschwerpunkt ist die Bekanntmachung der neuen DRK-Standards in unseren Untergliederungen. Dazu kommt unsere Referentin gerne in Ihren Kreisverband, Ihre Einrichtung oder Abteilung und stellt Ihnen unsere Standards sowie ihre Entstehungsgeschichte im gesamtpolitischen Kontext vor.

Interventionsverfahren und Qualitätsmanagement

Jeder Verdachtsfall, jede Grenzverletzung und jede ausgeführte sex. Gewalttat hinterlässt Spuren und Schäden bei allen Beteiligten. Um so handlungssicher wie möglich sein zu können, müssen unsere Kreisverbände und Einrichtungen schon vorab wissen, was zu tun ist.

Sicherheit und fachliche Standards stehen im Zentrum unserer sorgfältig entwickelten Interventionspläne.  Diese weichen bei Vorfällen sex. Gewalt innerhalb der Gemeinschaften vom sonstigen geltenden Disziplinarverfahren ab. Das wurde mit allen verbandlichen Gremien abgestimmt. 

Für Verdachtsfälle innerhalb der ehrenamtlichen Strukturen des Landesverbandes und der Kreisverbände wurde ein Mitglied des Präsidiums - Dr. med. Carsten Müntjes (Schriftführer) - zum Interventionsbeauftragten bestimmt. Dieser leitet die Verfahrensklärung und spricht dem zuständigen Präsidiums nach Eruierung aller verfügbaren Informationen und Fachexpertisen eine Empfehlung im jeweiligen Fall aus. Die Verfahrenspläne für unsere Kitas und Einrichtungen der Senioren- und Behindertenhilfe wurden ebenfalls sorgfältig und unter Beteiligung von Fachberatungsstellen entwickelt. So sichern wir ein entsprechendes Qualitätsmanagement.

Alle weiterführenden Informationen finden sich dazu unter dem DRK-Standard Nummer 8 in den jeweiligen Broschüren.

Wissensvermittlung

Jeder im DRK Aktive braucht entsprechend seiner Tätigkeiten und Aufgaben angemessene Informationen zum Thema. Deshalb bietet der Landesverband sowohl diverse Schulungen für die Fachkräfte in den Einrichtungen, als auch Themenabende und Schulungen für die ehrenamtlichen Kräfte in den Kreisverbänden an.

Wir haben uns viele Gedanken über passgenaue Weiterbildungen gemacht, diese finden sich unter dem DRK-Standard Nummer 2 in den entsprechenden Broschüren.

Netzwerkarbeit

Wir pflegen unsere Netzwerkkontakte zu diesem Thema genauso, als dass wir mittlerweile auch externen Einrichtungen und Trägern mit unserer langjährig entwickelten Fachexpertise zur Seite stehen. Unter dem Punkt "Weiterbildung" können Externe unsere Angebote anfragen und mit der Verbreitung unserer entwickelten Methodentasche "100% ICH" zeigen wir, wie wichtig uns die Unterstützung der praktischen Präventionsarbeit ist. Dafür profitieren wir bei jedem Verdachtsfall von unseren Fachkollegen (Beratungsstellen, Jugendamt, andere Wohlfahrtsverbände) die uns großartig unterstützen. Gerade bei diesem Thema funktioniert das "Geben und Nehmen" unser Erfahrung nach sehr gut. Dafür möchten wir unsen Netzwerkkontakten von Herzen "Danke!" sagen.

 

 

 
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DRK Stabsstelle Prävention sex. Gewalt

Stephanie Korell

s.korell(at)drk-nordrhein.de

0211/3104 - 166